Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach

Preis für Weidigschule

„Jugend forscht“-Projekte von Weidigschülern und ihren Betreuern gewürdigt

Butzbach – Bei den Preisverleihungen des hessischen Landeswettbewerbs Jugend forscht bei Merck in Darmstadt wurde der MINT-Bereich der Weidigschule mit dem Schulpreis 2026 der Hopp Foundation ausgezeichnet. Der mit 2500 € dotierte Preis würdigt die seit über einem Jahrzehnt kontinuierliche, erfolgreiche Teilnahme von Weidigschülerinnen und -schülern an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb „Jugend forscht“. Die Forschungsprojekte werden dabei überwiegend in den naturwissenschaftlichen Profilklassen (NaWi-Klassen) in der Jahrgangsstufe 7 sowie in der Jugend forscht-AG für erarbeitet und betreut, zum Teil aber auch im Rahmen des MINT-Wahlunterrichts der neunten und zehnten Klassen.

Preisgeld für neuen 3D-Drucker

Wegen dieser breiten Basis ist die Weidigschule jedes Jahr mit mindestens fünf Projekten vertreten und mehr als zehn Lehrkräfte aus dem naturwissenschaftlich-mathematischem Kollegium haben über die Jahre Erfahrung in diesem Spitzenwettbewerb sammeln können – sowohl als Betreuer als auch als Mitglied der Jury. Diese Aktivitäten sind ein wichtiger Teil des MINT-Angebots der Weidigschule, da sie besonders interessierten und engagierten Schülerinnen und Schülern gezielt die Möglichkeit bieten, ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich zu entwickeln und auf einem hohen Niveau zu vertiefen.

Die Weidigschule ist sehr glücklich über das erhaltene Preisgeld, welches die hauptsächliche finanzielle Ressource für Materialien und Geräte für zukünftige Vorhaben der Jugend forscht-AG darstellt. Im Rahmen der AG wird derzeit an vier Projekten geforscht, wobei es sich als zeiteffizient und kostensparend erwiesen hat, geeignete Bauteile für Versuchsaufbauten mit dem schuleigenen 3D-Drucker zu erstellen. Dies ermöglicht den Jungforschern, nebenbei den Umgang mit CAD- und Slicer-Software zu erlernen und üben. Da der existierende, acht Jahre alte 3D-Drucker zum einen technisch etwas veraltet ist und es zum anderen immer wieder zu Warteschlangen bei Druckaufträgen kommt, wird die Schule einen Teil des Preisgeldes für einen weiteren 3D-Drucker verwenden.

Im Rahmen der unter dem Motto „Maximale Perspektive“ stehenden diesjährigen Wettbewerbsrunde von Jugend forscht können sieben Weidigschülerinnen und -schüler aus dem NaWi-Profil der Jahrgangsstufe 7 stolz sein auf ihre beim Regionalwettbewerb  Mittelhessen im Februar in der Kongresshalle in Gießen erhaltenen Preise: Im Fachgebiet Biologie wurde Anna-Catharina Haub für ihre Forschung zu „Welchen Einfluss hat die Niederschlagsmenge auf einheimische Getreidearten?“ mit einem 2. Preis belohnt, Julius May konnte sich über einen 3. Preis für seine Untersuchung zum Einfluss von Standort und Jahreszeit auf Honigeigenschaften freuen. Einen weiteren 2. Preis erhielt die Arbeit von Jonathan Penzel im Fachgebiet Chemie, in der er sich die Frage gestellt hat, wie sich die Verpackung auf die Haltbarkeit von verschiedenen Lebensmitteln auswirkt. Auch im Fachgebiet Physik konnten Weidigschüler Platzierungen belegen, das Forschungsprojekt „Untersuchung und Optimierung von Lebensmittelbatterien“ von Luis Radon erhielt den 2. Preis, die Analyse des Wärmeisolationsverhalten von Alltagsbehältern von Noel Skor wurde mit dem 3. Preis gewürdigt. Jona Müller und Joachim Mink erhielten Sonderpreise für ihre Untersuchungen zu selbst hergestellten Joghurt und der idealen Wassermenge für Basilikumpflanzen. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten alle Jungforscher neue Erfahrungen sammeln, besonders im Erstellen eines Wettbewerbsstandes mit Poster und dem Vorstellen und Diskutieren ihrer Ergebnisse mit der Fachjury sowie interessierten Besuchern.

PM

Butzbacher Zeitung, 27.03.2026

Die Jungforscher der Weidigschule beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb in Gießen mit ihren Betreuern Lothar Jakob und Nicole Mühlberger. Dr. Friedemann Graubner und Dr. Anke Ordemann bei der Verleihung des Schulpreises der Hopp-Foundation durch Wettbewerbsleiter Oliver Karplak.

PM