Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach

Weidiggymnasium erneut Umweltschule

AUSZEICHNUNG Butzbacher Schüler für Bienen-Projekt und Unterstützung für Schule in Togo

BUTZBACH. Zum neunten Mal in Folge wurde die Weidigschule Butzbach als „Umweltschule“ ausgezeichnet. Das Foto zeigt als Repräsentanten der Schule die Weidigschüler Zina Gerull, Svea Schäfer und Hannah Simon sowie den Biologie- und Chemielehrer Jan Konen, die von Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser die Auszeichnung in Kreuzberg entgegennahmen. Text + Foto: br

BUTZBACH (br). Die Butzbacher Weidigschule hat seit 2011 kontinuierlich die Auszeichnung „Umweltschule“ für ihre Arbeit im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung erhalten. Prämiert wurde in diesem Jahr zum einen die Etablierung von wesensgemäßer Bienenhaltung im Schulgarten samt dem Einbezug vieler Schüler in dieses Bienen-Projekt unter anderem im Wahlunterricht des Kurses ,Do ItYoursele der Jahrgangsstufen 9 und 10 sowie in der Betriebssimulation im Rahmen des Politik- und Wirtschaft-Unterrichts der Jahrgangsstufe 10.
Der andere Handlungsbereich umfasst die Sammlung von Pfandflaschen zur Unterstützung der Partnerschule Lyc6e Public in Togoville,
Togo. Die teilnehmer des Wahlunterrichts ‚Nachhaltigkeit` der Jahrgangsstufe 9 haben dafür ausrangierte Mülltonnen als große Spendenboxen umgestaltet und an zentralen Orten der Schule aufgestellt. Um die Idee in die Öffentlichkeit zu tragen, informierte der Kurs im Rahmen der „Deutsche(n) Aktionstage für Nachhaltigkeit“ die Butzbacher Öffentlichkeit auf dem Marktplatz und vor Supermärkten über das Projekt und sammelte auch dabei Spenden für Togo..
In den Räumen des Franziskanergymnasiums Kreuzberg überreichte Umwelt-Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser die Urkunde. Eingerahmt von musikalischen Impulsen und einem Imbiss erfolgte ein intensiver
gegenseitiger Austausch der Schüler und Lehrer über ihre aktuellen und zukünftigen Projekte, die auf Messeständen präsentiert wurden. Die Projektthemen waren breit gefächert von ökologischer Gestaltung des Schulgeländes über Klimaschutz, Energiegewinnung, Abfallvermeidung bis zu Ernährung, Konsum und fairem Handel.
Im Projekt „Umweltschule — Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ von Kultus- und Umweltministerium werden die beteiligten Schulen in ihrem Prozess von elf regionalen Umweltbildungszentren, im Fall der Weidigschule von der Beratungsstelle für ökologische Bildung und einer zentralen Landeskoordination unterstützt. Für die Schulen und ihre Partner wird ein öffentliches Forum mit Fortbildungen und regelmäßigem Erfahrungsaustausch organisiert.

Butzbacher Zeitung, 09.11.2019