Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach

1. Preise für Rebecca Riebeling und Constantin Bender bei „Jugend forscht“

Außerdem Schulpreis und Betreuerpreis für die Weidigschule

BUTZBACH. Beim „Jugend-forscht“-Regionalwettbewerb Hessen Mitte gewannen die Weidigschüler Constantin Bender und Rebecca Riebeling mit ihren Arbeiten jeweils erste Preise. Text und Fotos: br

BUTZBACH (br). „Erdbeermarmelade-Wie bleibt sie schön rot?“ – für diese im Rahmen des naturwissenschaftlichen Profilunterrichts entstandene Forschungsarbeit erhielt Rebecca Riebeling aus der Jahrgangsstufe 7 der Weidigschule Butzbach den 1. Preis beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Hessen Mitte. Ihre Arbeit wurde im Fachgebiet Chemie in der Kategorie ‚Schüler experimentieren‘ für Teilnehmer unter 15 Jahren eingereicht.

Einen weiteren 1. Preis in der gleichen Kategorie bekam Constantin Bender für seine Forschungsarbeit ‚Schutzbeschichtungen aus Metall´ in den Räumen der Buderus Akademie im Bosch-Werk Lollar überreicht. Auch diese Arbeit entstand im Rahmen des NaWi-Klassenunterrichts der Jahrgangsstufe 7.

Für die kontinuierliche Einreichung von Arbeiten auf hohem Niveau sowohl in der Altersstufe ‚Schüler experimentieren‘ – überwiegend von Schülern aus den NaWi-Klassen – als auch in der Altersstufe ‚Jugend forscht‘ von Schülern aus der Jugend forscht-AG hat die Weidigschule den diesjährigen Schulpreis erhalten. Das damit verbundene Preisgeld von 1000 Euro wird der Unterstützung von zukünftigen Forschungsarbeiten von Weidigschülern dienen.

Der Betreuerpreis des Regionalwettbewerbs Hessen Mitte ging an die Betreuerin der Arbeiten von Rebecca und Constantin, Stefanie Röder. Damit konnte sich die Weidigschule in allen Kategorien über ein hervorragendes Abschneiden freuen.

Neben Geldpreisen erhalten alle Erstplatzierten die Teilnahmeerlaubnis für den Landeswettbewerb, der in der Kategorie ‚Schüler experimentieren‘ am 27. und 28. März in den Räumlichkeiten des Fachbereichs Elektrotechnik/Informatik der Universität Kassel stattfindet. Dort treffen Rebecca und Constantin auf junge Forscher aus ganz Hessen, die in den anderen sieben hessischen Regionalwettbewerben erste Preise in einem der Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik, Technik, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathematik/Informatik erzielen konnten.

Während der zwei Wettbewerbstage gibt es neben der Vorstellung der eigenen Forschung vor der Fachjury und der Präsentation der 15-seitigen Forschungsarbeit und des Messestandes vor der Öffentlichkeit am 28. März von 13 bis 15 Uhr ein interessantes Rahmenprogramm für alle jungen Teilnehmer. Es bleibt spannend, ob Rebecca mit ihrer Forschung, unter welchen Bedingungen selbstgemachte Erdbeermarmelade ihre rote Farbe ebenso lange behält wie gekaufte, und Constantin mit seinen Versuchen, wie eine galvanisch erzeugte Kupferschicht am besten auf dem zu schützenden Metall hält, dort weitere Platzierungen erreichen können.

Butzbacher Zeitung, 09.03.2020