Weidigschule
Butzbach 08.07.-15.07.2004 |
Themenüberblick:
Homepageangebote zur ProWo 2004:
Zeitungsartikel zur ProWo 2004:
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
Wenn der Detektor zweimal knackst...
Kosmische Strahlung und medizinische Anwendung der Physik als Projekt am Weidiggymnasium
BUTZBACH (pp). Ein besonderes Forschungsprojekt betreibt das Weidiggymnasium im Zusammenarbeit mit dem Zweiten Physikalischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen bereits seit acht Jahren. Der Leistungskurs Physik der Jahrgangsstufe 12 hat auch zum diesjährigen Abschluss der Projektwoche lebendige Physik vorgestellt.
Dr. Rainer Novotny von der Gießener Universität erläuterte das diesjährige Projekt. „Wir haben uns in diesem Jahr der Radioaktivität und deren praktischer Anwendung in den Bereichen Medizin und Technik angenommen. Dabei haben wir Versuche mit Alpha-, Beta- und Gammastrahlen unternommen."

BUTZBACH (pp). Stolz auf die nunmehr achtjährige Zusammenarbeit sind Dr. Rainer Novotny vom Zweiten Physikalischen Institut der Uni Gießen und Reiner Laasch, Direktor des Weidiggymnasiums. Tutor Gerhard Ciliox und sein Physik-Leistungskurs haben sich eine Woche lang mit Kernphysik beschäftigt.
Als erstes Schmankerl führte er einen Detektor vor, der kosmische Strahlung misst: Dabei müssen beide Detektor-Platten von einem Teilchen getroffen werden. Sind die Platten horizontal ausgerichtet, knackst es nur hin und wieder. Werden sie jedoch vertikal gedreht, nimmt die Intensität deutlich zu. „Ein Beweis dafür, wie viel kosmische Strahlung wir jeden Tag abbekommen", so Novotny, der mit den Schülern hochrechnete, wieviel Strahlung ein Mensch in einer Lebensspanne abkriegt.
Die Gerätschaften, die zu sehen waren, verbleiben beim Weidiggymnasium. Möglich macht dies eine Ausschreibung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die die Zusammenarbeit zwischen Schule und Uni stärken und so vor allem für dringend benötigten Physiker-Nachwuchs werben will. „Wer jetzt ein Physik-Studium beginnt, wird sich nach Abschluss kaum Sorgen über eine Anstellung machen müssen", so Novotny zur Situation des Studiums.
"Die Schüler haben am Anfang schon einige Probleme, wenn es in die Tiefen der Kernphysik geht. Doch nach Abschluss der Projektwoche haben sie ihr Wissen wesentlich erweitert." Begonnen hat das Projekt, als Novotny seine eigenen Kinder auf dem Gymnasium hatte und Wege der Zusammenarbeit suchte. Die Kooperation mit der Butzbacher wie auch mittlerweile anderen Schulen hebt Novotny besonders hervor.
Auch Physiktutor Gerhard Ciliox und Direktor Reiner Laasch loben die außergewöhnlich fruchtbare Kooperation mit dem Institut. Und die elf Schüler, die in diesem Jahr am Projekt teilnahmen, wissen nun, was im Physikstudium auf sie zukommen würde.

Insgesamt 77 Präsentationen standen am Donnerstag beim Präsentationstag der diesjährigen Projektwoche auf dem Programm. Viele Eltern, Ehemalige und Freunde nahmen die Einladung der Schule gerne an (vgl. Bericht). Fotos: pp
(c) Butzbacher Zeitung, 17.07.2004
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
Weidigschul-Projekt "Reiten"

BUTZBACH. Die Projektgruppe „Reiten" war in der Projektwoche der Weidigschule eine Woche zu Gast im Reitschulbetrieb des Reit- und Fahrvereins Butzbach in der Markt- und Reithalle. Zwölf Schülerinnen der Klassen 5 und 6 konnten unter fachkundiger Anleitung auf den sechs Schulpferden ihr Wissen über das Reiten erweitern. Eine Hälfte der Schüler hatte im Wechsel Reitunterricht in der Halle und die andere Hälfte hatte die Möglichkeit, ihr Wissen über Pferde, ihre Pflege und Haltung zu ergänzen. Projektleiterinnen waren die Lehrerinnen Frau Lorenz-Schulz und Frau Monika John (auch Kreisreiterbundvorsitzende und Reitlehrerin): Allen hat es sichtbar Freude bereitet. Weitere Infos über den Reitsport in Butzbach unter: www.info@ruf-butzbach.de
Text + Foto: jps
(c) by Butzbacher Zeitung, 16.07.2004
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
Richtiges Verhalten statt Fußball spielen
20 Weidigschüler nahmen in Projektwoche an Thema "Manieren und Umgangsformen" teil
BUTZBACH(pp). Gute Manieren zeigen sich nicht nur beim fachgerechten Umgang mit Messer und Gabel, sie sind ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens lind bezeugen Respekt vor dem Mitmenschen. Oft aus Unsicherheit vor dem nach Knigge vorgeschriebenen Verhalten verzichten viele Zeitgenossen auf die grundlegenden Verhaltensweisen wie das übliche "Danke" und "Bitte" und legen ein Verhalten an den Tag, das eher an den Neandertaler als einen Menschen des 21. Jahrhunderts erinnert. Doch gerade in der Zeit zunehmender Anonymität und wachsenden Konkurrenzdrucks werden Höflichkeit und richtiges Verhalten als immer wichtiger empfunden, wie Umfragen u.a. bei Personalchefs ergaben. Schüler der elften und zwölften Klasse des Weidiggymnasiums konnten sich im Rahmen der Schulprojektwoche eingehend zu vielfältigen Bereichen des Miteinanders informieren und das respektvolle Verhalten gegenüber anderen Menschen erlernen.
Ob man- nach Golemans "EQ", dem emotionalen Quotient geht, der Wesenszüge wie Empathie, klare Persönlichkeitspräsenz, Geselligkeit und mehr dem Intelligenzquotienten mindestens gleichsetzt, oder von jeher Wert auf eine anständige Erziehung gelegt hat: Respekt erzeugt Achtung anderen und sich selbst gegenüber.
Für Barbara Plock, Lehrerin des Weidigymnasiums, die sich seit vielen Jahren auch um außerschulische Lehrinhalte kümmert, ist es wichtig, dass junge Menschen bereits jetzt die Scheu vor dem guten Benehmen ablegen. Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche, die manche Schüler zum Ausspannen vom Lehrstoffbenutzen, bot sie deshalb das Projekt "Benehmen - Manieren - Umgangsformen" an. Etwa 20 Schüler folgten dem Aufruf und machten sich für ihr zukünftiges Leben in der Geschäfts- und Privatwelt fit.
Fred Röseler, Mitglied im Landeselternbeirat für Gymnasien und Vertreter Hessens im Bundeselternbeirat, wünscht sich mehr solche Lehrer, die auch außerhalb des Lehrplans Wissen des Alltags und nötiges Rüstzeug mit auf den Weg geben. Ein Praktikum für angehende Lehrer außerhalb ihres Berufsfeldes hält er deswegen für sinnvoll, um die Studenten aus ihrer Welt in eine realere zu verfrachten.
Erfahrung hat Plock genug. Die Sinologin verbrachte mehrere Jahre in China und arbeitete auch außerhalb ihres jetzigen Berufs, z.B. als Zahnarzthelferin. Bereits damals konnte sie es nicht ertragen, wenn andere Menschen ihr unfreundlich entgegentraten. „Ich wurde in einem Restaurant noch nie unfreundlich behandelt. Es kommt auf einen selbst an, welchen Service man erhält." Ein altes Sprichwort sagt: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus. Obwohl sich der deutsche Service durchaus etwas von dem Verhalten der Dienstleister in den USA und Großbritannien abschauen könnte, wie Plock findet.
Jeder Schüler musste während des Projekts ein Kurzreferat zu einem Thema halten, in dem Anstand verlangt werden kann. Die Palette reicht dabei vom Verhalten im Straßenverkehr, Umgang mit Angestellten in Kaufhaus und Restaurant; Kleidung, Handy, E-Mail und Co., Kindererziehung, Bus und Bahn, Verhalten des Rauchers, Feste feiern und Essen bis hin zu nationalen Sitten und Gebräuchen und dem Vorstellungsgespräch. Projektgrundlage war dabei das Buch „Umgangsformen heute" von Inge Wolf.

BUTZBACH (pp). Ein außergewöhnliches Projekt bot im Rahmen der Projektwoche am Weidiggymnasium Lehrerin Barbara Plock für etwa 20 Schüler der elften und zwölften Klasse an. Gute Manieren und ein korrektes Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber standen für eine Woche auf dem Projektplan (vgl. Bericht). Foto: pp
Gestern stand u.a. das Thema Restaurant auf dem Programm. Manfred Budzinski, Leiter des „Deutschen Hauses" in Butzbach, einem Ausbildungsbetrieb des Berufsbildungswerkes Hessen. Dabei ging es um das richtige und höfliche Verhalten des Gastes sowie die Pflichten eines Gastgebers. Budzinski erläuterte dabei die verschiedenen Regeln in Form von kleinen Anekdoten. Zum Abschluss gab es ein Vier-Gänge-Menü, bei dem jeder Teilnehmer das Erlernte in die Praxis umsetzen konnte.
(c) by Butzbacher Zeitung, 15.07.2004
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
Für die heutige Präsentation ...

... der über 70 Projekte an der Butzbacher Weidigschule in der Zeit von 15 bis 19 Uhr probte auch die Gruppe „Action Party Poesie". Vom Butzbacher Marktplatz aus zog sie gestern durch die Innenstadt und bekam für ihre Darbietungen sogar manchen Cent (unsere Bilder).

(c) by Butzbacher Zeitung, 15.07.2004
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
Eine Projektgruppe der Weidigschule Butzbach ...

... befasst sich mit dem Alltag afrikanischer Kinder. Gestern waren die Schülerinnen und Schüler in der Butzbacher Innenstadt als Straßenmusikanten unterwegs und baten um Spenden für den Verein „Hilfe für ein Dorf in Tansania (Bujore)". Für diesen Verein wird Frau Kuhl-Greif noch in diesem Monat eine Reise nach Bujora unternehmen und die Spenden überreichen.
(c) by Butzbacher Zeitung, 14.07.2004
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
Weidigschule feiert
BUTZBACH. Am Donnerstag, 15. Juli, feiert die Weidigschule von 15.00 bis 19.00 Uhr ihr Schuljahres-Abschlussfest. Im Anschluss an die Projektwoche präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Projekte, die sie gemeinsam mit Lehrer/innen, „großen" Schüler/ innen und Eltern erarbeitet haben. Den Besucher erwarten tänzerische, schauspielerische, künstlerische, kulinarische und noch viele andere Hochgenüsse. Eltern, Großeltern, Geschwister und alle interessierten Menschen sind willkommen.
(c) by Butzbacher Zeitung, 14.07.2004
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
76 Projekte ...

... werden bei der diesjährigen Projektwoche an der Butzbacher Weidigschule den rund 1400 Schülerinnen und Schülern angeboten. Eine von Referendaren geleitete „phantastische Gruselgeschichtenwerkstatt" fehlt ebenso wenig wie „Frauenpower im Mittelalter" oder ein von den Eltern geleitetes Projekt „Wer regiert Butzbach?". Am Donnerstag dieser Woche, 15. Juli, werden bei einem Präsentationstag in der Zeit von 15 bis 19 Uhr die verschiedenen Projekte in der Weidigschule vorgestellt. - Unsere Bilder entstanden gestern im Schrenzerbad, wo sich die Gruppe auf dem linken Bild während einer Spielpause des Volleyball-Projektes die Zeit mit Schach vertrieb. Im strömenden Regen kehrte die Projektgruppe Fahrradfahren von einer Tour aus Lich zurück (rechts).

(c) by Butzbacher Zeitung, 13.07.2004
Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach
Weidigschüler bitten als Straßenmusikanten um Spenden
"Eine faire Welt für Kinder" Thema der Projektwoche
BUTZBACH (pe). Das Schuljahresende naht - wie traditionell alle zwei Jahre, so hat auch in diesem Schuljahr die Projektwoche an der Weidigschule begonnen. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Themen. Sie spielen Theater, lassen sich in die Kunst des Buchbindens einweihen, lernen amerikanische Gospels in vielfältigen Aspekten kennen und bereiten einen Gospelgottesdienst vor, unternehmen Radtouren in die nähere Umgebung.
Eine von A. Uhl und Chr. Dörr-Eheim geleitete Projektgruppe hat sich des Themas „Eine faire Welt für Kinder" angenommen und will sich in Theorie und Praxis mit dem Alltag afrikanischer Kinder auseinandersetzen. Frau Kuhl-Greif vom Verein „Hilfe für ein Dorf in Tansania (Bujora) e.V." hat die Gruppe an der Weidigschule besucht und mit viel Anschauungsmaterial eine Vorstellung des alltäglichen Lebens tansanischer Kinder vermittelt.
Am heutigen Dienstagvormittag wird nun die Projektgruppe über die Innenstadt verteilt als Straßenmüsikanten unterwegs sein und dabei um eine Spende für den Verein „Hilfe für ein Dorf in Tansania (Bujora) e.V." für sein Schulprojekt bitten. Die Bevölkerung wird herzlich um ein offenes Ohr für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler gebeten.
In diesem Zusammenhang wird besonders auf den Präsentationstag am Donnerstagnachmittag, an dem alle Projektgruppen ihre Ergebnisse präsentieren werden, hingewiesen: „Eine faire Welt für Kinder" sammelt neben Geldspenden auch Bleistifte, Radiergummis, eventuell auch Buntstifte. In Bujora sind diese für deutsche Kinder alltäglichen Utensilien unverzichtbar und sehr begehrt. Frau Kuhl-Greif wird noch im Juli nach Bujora fahren und würde diese sehr gerne für die tansanischen Schülerinnen und Schüler mitnehmen.
(c) by Butzbacher Zeitung, 13.07.2004
Zum Lesen oder Laden dir pdf-Dateien benötigen Sie den kostenlosen Acrobat-Reader. Falls Sie dieses Programm nicht besitzen, können Sie es unter folgender Adresse kostenlos laden:
![]()
http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep.htm
Zur Startseite der Homepage der Weidigschule