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15. Februar 2002

„Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern weiter stärken“

Kultusministerin Wolff zeichnet Hessens beste Schul-Homepages aus

 

Mit dem ersten Online-Wettbewerb „Hessens Schulen im Netz“ steht fest: An Hessens Schulen herrscht ein breites Interesse am Einsatz neuer Medien und großes Engagement für die Informationstechnologie. Für den Wettbewerb, an dem alle hessischen Schulen mit ihren Internetauftritten teilnehmen konnten, hatten sich 160 Schulen aus ganz Hessen angemeldet. Am 15. Februar 2002 wird die Hessische Kultusministerin Karin Wolff bei Provadis in Frankfurt-Höchst die Sieger auszeichnen.

 

Ziel des vom Hessischen Kultusministerium ausgeschriebenen Wettbewerbs war es, die Eigendarstellung der Schulen zu fördern. Der Wettbewerb soll dazu beitragen, die herausragenden Internetauftritte zahlreicher Schulen bekannter zu machen und auf diese Weise auch anderen Schulen als Anreiz und Hilfe zu dienen. „Wir müssen die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler weiterhin stärken“, sagte Wolff. „In einer Zeit, in der Computer in fast allen Bereichen unseres Lebens zum Alltag gehören, ist es unsere Pflicht, Kinder und Jugendliche darauf vorzubereiten, mit diesem wichtigen Instrument sicher umgehen zu können. Computer in der Schule sind eine Notwendigkeit, ein Stück Lebenswirklichkeit, die wir den Schülerinnen und Schülern nicht vorenthalten dürfen.“

 

Die Kriterien der Jury waren Umfang, inhaltlicher und logistischer Aufbau, Design, Kreativität, Funktionalität, Übersichtlichkeit und Interaktion der Homepages. Jurymitglied Harald Fritsche, stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift „Computer-Bild“, sieht den geläufigen Umgang mit dem Computer und den Informationsmöglichkeiten des Internet als vierte Kulturtechnik neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen - und somit als Schlüsselqualifikation für die Zukunftsbewältigung.

 

Überaus zufrieden zeigte sich die Ministerin mit der großen Resonanz von 160 eingereichten Internetadressen: „Es ist ermutigend, wenn man das Engagement sieht, mit dem sich die Schulen den neuen Informationstechnologien widmen.“ Überrascht von der Vielseitigkeit des schulischen Angebots im Internet war auch Jury-Mitglied Frederic Ernst vom Bildungs- und Beratungsunternehmen Provadis: „Ganz offensichtlich bringen die Schul-Web-Teams nicht nur zusätzliches Engagement, sondern auch einen beachtlichen Grad an IT-Kompetenz mit“.

 

Der Wettbewerb setzt die Aktivitäten des Kultusministeriums zur Qualifizierung der Schulen im Bereich der Neuen Medien fort. So hat das Land Hessen gemeinsam mit den Schulträgern und der hessischen Wirtschaft die Medieninitiative „Schule @ Zukunft“ gestartet, um die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Computern im Unterricht zu verbessern und Computer und Internet zu selbstverständlichen Unterrichtsmitteln werden zu lassen. Mit „Schule @ Zukunft“ sollen bis zum Jahr 2005 mindestens 100 Millionen Mark aufgewendet werden, um die Ausstattung der Schulen mit Computern sowie deren Vernetzung, Wartung und Pflege deutlich zu verbessern und die Medienkompetenz von Lehrkräften und Schülern zu stärken.

 

Auch die ab kommendem Schuljahr geltenden Lehrpläne wurden so erarbeitet, dass sie die neuen Medien und die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße berücksichtigen. „Ziel ist, dass möglichst viele Fächer ihren Beitrag für eine zukunftsgerechte Bildung leisten“, so die Kultusministerin.

 

Karin Wolff dankte den Sponsoren Provadis, Klett, Computerbild, Triaton, Aventis und Infraserv für die gespendeten Preise in einem Gesamtwert von 12.000 Euro. Die Zusammenarbeit mit den Sponsoren habe gezeigt, wie ein effektives und vernünftiges Ineinandergreifen von staatlichen und privaten Anstrengungen aussehen kann.

 

Die Sieger-Schulen:

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