AG Neue Medien
in Literatur und Theate
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1. Projekt erfolgreich abgeschlossen


„Und was hast du letzte Nacht geträumt?“

TRAUM A – Ein Stück von SchülerInnen und StudentInnen

„Sehr geehrte Damen und Herren! Wir freuen uns, Sie bei unserer Präsentation TRAUM A im wunderschönen Butzbach begrüßen zu dürfen.“,  das Herz pocht, die Aufführung hat begonnen, es gibt kein Zurück mehr. Die Spieler befinden sich auf ihren Positionen, während der Zuschauer durch die Stationen zum Theaterraum geführt wird. Die Stationen helfen beim Eintauchen in den Phantasietraum, der von Farben, buntem Licht und undefinierbaren Kostümen geprägt ist. Rollen sind nicht zu erkennen, statt dessen wird der Zuschauer auf eine interaktive Bühne geführt. „Sie können es sich sowohl auf den Kissen, als auch auf den zur Verfügung stehenden Stühlen bequem machen“, heißt es.

„Entschuldigung, könnten Sie bitte mitkommen?“

Entstehung

Anfänglich war die Aufführung im Gießener Schlossturm geplant, doch im Laufe der Zeit wurden Konzepte von der Gruppe mehrmals umgeworfen. Die Gruppe, das sind SchülerInnen aus verschiedenen Jahrgangsstufen der Weidigschule Butzbach und StudentInnen des Bereiches Theaterwissenschaften an der JLU Gießen, die alle ein gemeinsames Interesse an modernem Theater teilen. Sie fanden sich unter der Schirmherrschaft der AG Neue Medien unter Aufsicht von Volker List zusammen, um ein eigenes Theaterstück zu entwickeln.

Modernes Theater

Die sonntäglichen, mehrstündigen Proben stiegen einem manchmal zu Kopf, doch verhalfen sie uns Personen in- und außerhalb der Gruppe mit anderen Augen zu betrachten und eine neue Form des Theaters kennenzulernen. Durch die Beschäftigung mit unseren Träumen, Erinnerungen und Erfahrungen, lernten wir auch uns selbst näher kennen. Aus eigenen Gedichten, Liedern und Emotionen entstand mithilfe unserer Kreativität und Phantasie ein Theaterstück.

Das interpretationsbedürftige Phantasiemärchen spiegelte unsere persönlichen Wünsche, aber auch romantische, wie aggressive und unkontrollierbare Gedanken wieder. Die anfängliche Idee von spirituellen Tänzen wurde durch Geräusche, Geflüster und Stimmen in Verbindung mit Musik ersetzt. Manchmal war es auch einfach nur still, was Bewegungen hervorhob und Blicke verstärkte.

„Und was hast Du letzte Nacht geträumt?“ Dieser Traum neigt sich dem Ende zu, der Zuschauer wird hinaus in die Realität entlassen. Doch der Applaus beendet das unkonventionelle Stück nur auf der Bühne.

Julia Raab, Denniz Dönmez

Siehe auch:
http://www.uni-giessen.de/theater/index.php?js=ein&code=programmdetail|Traum+A&L=d&altercode=programm|*|datum|alt

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