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Weidigschule Butzbach Weidigschülerinnen und -schüler am Pi-Weltrekord im beteiligt
Im Rahmen der Wissenschaftstage 2005 "Gießen feiert Einstein" wurde im Mathematikum ein Weltrekord im Pi-Vorlesen aufgestellt. Herr Dr Zschiegner, Mathematiklehrer an der Weidigschule Butzbach, trug mit seinen Schülerinnen und Schülern zum Gelingen dieses Weltrekordes bei! |
Der Einsatz des Weidigteams in einem kleinen Video:
(c) Dr. Zschiegner
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Das Butzbacher Team:


Auf der Homepage des Mathematikums heißt es:
Ein
Weltrekord und dennoch ein Nichts: 30 Stunden lang wurde die unendliche
Zahl Pi im Mathematikum in Gießen hörbar gemacht. 300 Teilnehmer lasen
je 300 Nachkomma-Stellen der Kreiszahl vor. Damit ist ein Weltrekord
geschafft. Noch nie wurden 108 000 Ziffern der Kreiszahl - nach dem
Komma hinter der Drei – ohne Unterbrechung mit menschlicher Stimme
vorgetragen. Prof. Albrecht Beutelspacher, Leiter des mathematischen
Mitmach-Museums, zeigte sich beeindruckt: „Angesichts der Unendlichkeit
von Pi ist es ein Nichts, was wir vorgelesen haben.“
Der Startschuss fiel am Freitag abend, 18 Uhr. Prof. Beutelspacher
trat ans Rednerpult und las den Beginn der Zahlenfolge „3,14...“ vor.
„Man denkt ja, einfach Zahlen vorzulesen, sei langweilig“, räsonierte
er anschließend, „aber überhaupt nicht. Es wird fast meditativ, wenn
man seinen eigenen Rhythmus findet.“ So ging es auch seinen
Nachfolgern, darunter der Präsident der Universität Gießen, Prof. Dr.
Stefan Hormuth und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gießen,
Wolfgang Bergenthum. Sadullah Gülec von der Tourist Information Gießen
trug sein Zahlenpaket sogar in seiner Muttersprache Türkisch vor.
Gewitter und Sturm behelligten die Pi-Leser im Mathematikum kaum.
Selbst während der Nacht, als die Vorleser vor das Gebäude umgezogen
waren, kam keine Müdigkeit auf. „Es lief alles präzise nach Plan. Jeder
kam genau zur zugeteilten Lesezeit dran“, berichtet Organisatorin Lisa
Grieb. Besonders wach wurden die Weltrekord-Teilnehmer als gegen 1 Uhr
ffh-Moderator Leif-Erik Holm anrief und sich ein Paket mit 150 Ziffern
abholte, das er ab 2.40 Uhr live per Telefon im Radio vortrug.
Auch kleine Versprecher konnten das Erreichen des Weltrekords
nicht aufhalten. „Ein Zeuge las wie ein Soffleur im Theater immer mit
und half sofort, an der richtigen Stelle weiterzulesen“, beschreibt
Organisatorin Svenja Häuser das Vorgehen. Sie und ihre Kollegin Lisa
Grieb sowie weitere Mitarbeiter des Mathematikums stellten sicher, dass
auch wirklich alle Ziffern in der korrekten Reihenfolge vorgetragen
wurden. Als Beweismittel wurden die 30 Stunden auf MP3 aufgenommen.
Ziel ist es, mit dem Pi-Vorleseweltrekord ins Guiness Buch der Rekorde
eingetragen zu werden.
Bevor um 24 Uhr am Samstag ein Feuerwerk das Schluss-Signal für
den Weltrekord setzte, hatten den ganzen Tag über Familien,
Schulklassen sowie begeisterte Gießenerinnen und Gießener der Zahl Pi
ihre Stimme geliehen.




Fotos: Dr. Zschiegner
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